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Pommersche Volksbank eG
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1.2. Was sind Trojaner?

Keine Chance für Computer-Schädlinge

Für die Sicherheit beim OnlineBanking ist es besonders wichtig, dass Ihr PC frei von Sicherheitslücken und schädlichen Programmen ist. In erster Linie sollten Sie Ihre Daten vor "Trojanern" schützen. Trojaner oder Trojanische Pferde sind Computerprogramme, die als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion ausführen. Trojanischer zählen zur Familie unerwünschter bzw. schädlicher Programme, der so genannten Malware.

Trojaner können auf unterschiedlichen Wegen Ihren PC erreichen

Der klassische Fall ist ein vermeintlich harmloser Download, durch den sich der Trojaner - durch den Nutzer unbemerkt - auf der Festplatte installiert. Durch den Start des Downloads werden die Trojaner aktiv und entfalten Ihre schädliche Wirkung.

Trojaner sind oft in E-Mails versteckt, die Betrüger an Bank-Kunden verschicken (Phishing Mails). Wer Datei-Anhänge anklickt, die in diese gefälschten E-Mails integriert sind, riskiert, dass er einen Trojaner installiert.

Oft sind diese E-Mails gefälschte Rechnungen, in denen Links auf angehängte Dateien wie "Rechnung.pdf.exe" enthalten sind. Meist bauen die Betrüger im E-Mail-Text einen hohen psychologischen Druck auf - beispielsweise durch die Aufforderung, einen hohen Rechnungsbetrag zu zahlen.

Trojaner (und andere Schad-Programme) können auch über Sicherheitslücken Ihres Browser-Programms auf Ihren PC gelangen. Sogar das bloße Anklicken einer Internet-Seite kann ausreichen, um ein schädliches Programm zu aktivieren.

Welche Gefahr besteht für das Onlinebanking?

Im Internet kursieren viele Trojaner. Einige stammen von Betrügern, die es auf das Geld von OnlineBanking-Kunden abgesehen haben. Dafür haben sie Trojaner programmiert, von denen es unterschiedliche Varianten gibt:

Es gibt Trojaner, die die Banking-Sitzung des Nutzers "beobachten" und die Eingabe von Konto-Nr, Zugangs-PIN und Transaktionsnummern protokollieren/kopieren. Oft unterbricht der Computer-Schädling nach der Eingabe der Transaktionsnummer durch den Nutzer die Verbindung und sendet die abgefangenen Daten übers Internet an den Betrüger. Mit den so gewonnenen Daten wird anschließend versucht Überweisungen auszuführen.

In einer anderen Variante manipuliert der Trojaner die Internetbanking-Transaktion während der Übertragung, indem er zum Beispiel die Empfänger-Bankverbindung ändert. 

In einer weiteren Variante blendet der Trojaner beim Start der Internetbanking-Anwendung gefälschte Seiten ein, beispielsweise eine Anmelde-Maske in der neben der Konto-Nr. auch mehrere Transaktions-Nummern abgefragt werden. 


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