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1.3. Was sind Viren, Würmer und Co?

Gefahrenquellen im Internet


Viren, Würmer, trojanische Pferde: Die metaphorische Benennung von schädlichen Computer-Codes mag originell klingen; der Betroffene allerdings ist meistens wenig amüsiert. Doch was hat sich der PC im Fall des Falles eingehandelt? Eine kleine Begriffsbestimmung.

Viren

„Ein Computer-Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebener Programm-Code, der sich in Programme oder Dateien einfügt und dort Fehlfunktionen oder Störungen verursacht“ (net-lexikon). Ähnlich wie biologische Viren, die sich vermehren und andere Zellen oder Organe infizieren, kann der Computer-Virus im schlimmsten Fall Dateien oder Festplatten befallen und komplett zerstören.

Würmer

Viren und Würmer sind sich grundsätzlich ähnlich. Der größte Unterschied: Im Gegensatz zu Viren versuchen Computer-Würmer, nicht nur Dateien auf einem Computer zu infizieren, sondern zusätzlich Programme und Betriebs-Systeme auch auf anderen Rechnern zu manipulieren. Dazu reproduziert und verschickt sich der Wurm stets automatisch selbst. Auch wenn der Wurm keine Dateien oder Festplatten löscht, kann er große finanzielle Schäden anrichten, indem er immense Speicher-Kapazitäten blockiert. Prominente Vertreter sind die Würmer „ILOVEYOU“, „Mydoom“ oder „Sasser“. Der Wurm "Sober" fiel durch falsche Versprechungen im Zusammenhang mit WM-Tickets auf.

Trojanische Pferde (Trojaner)

Unter einem trojanischen Pferd versteht der Fachmann einen zerstörerischen Computer-Code, der - eingebettet in harmlose Software - nach deren Start große Schäden am PC anrichten kann, bis hin zum Neu-Formatieren der Festplatte. Der Name „Trojaner“ ist eine Anspielung auf die Odyssee von Homer, in der die Griechen zur Eroberung Trojas ein hölzernes Pferd bauten, in dem sich Soldaten verstecken konnten. Tagsüber in die Stadtmauern Trojas geschmuggelt, krochen die Soldaten nachts aus dem Bauch des Pferdes und öffneten ihren Mitkämpfern die Stadttore.

Hinweis: Zum Schutz vor Trojanern sollten Sie Windows stets auf dem aktuellsten Stand halten sowie eine Firewall und einen Viren-Scanner installieren! 

Weitere Informationen finden Sie hier

Phishing E-Mails

Mit Phishing E-Mails werden Empfänger aufgefordert, persönliche oder vertrauliche Daten wie Kreditkarten-Nummern oder Passwörter via Internet preiszugeben. Die Initiatoren solcher kriminellen E-Mail-Aktionen begründen ihre Aufforderung beispielsweise damit, angeblich Datenbestände von Institutionen oder Online-Anbietern aktualisieren zu müssen, bei denen der Nutzer Kunde ist. Besondere Vorsicht ist hier geboten, weil meistens die entsprechenden Internet-Auftritte oder Absender-Adressen der Original-Version täuschend ähnlich sehen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Hoaxes

Hoaxes sind Falschmeldungen, mit denen PC-Nutzer vor Computer-Viren gewarnt werden, die in Wirklichkeit keine echten Viren sind. Besonders fies: Der Nutzer wird per Mail aufgefordert, eine System-Datei zu löschen, weil es sich dabei angeblich um einen verheerenden Computer-Virus handelt.

Spam-Mails

Spam-Mails sind unerwünschte Werbe-E-Mails, die durch massenhafte Übertragung und Bearbeitung immense Ressourcen binden und damit jährlich Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Zum Schutz vor Spams haben die meisten Provider bereits entsprechende Filter installiert. 


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