Volksbank übergibt Spende an SOS-Dorfgemeinschaft

Hohenwieden - „Ich selbst war hier noch nicht. Da hab’ ich gleich mal ein paar Fragen“, gestand Martin Wangemann, Vorstand der Pommerschen Volksbank, als er in der vergangenen Woche die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden besuchte. Grund dafür war die Übergabe einer Spende der Volksbank in Höhe von 400 Euro.

Die Spendengelder wurden im Rahmen einer Firmenkundenbefragung im letzten Jahr gesammelt. Für jeden eingereichten Antwortbogen legte die Volksbank zwei Euro beiseite. 100 von 200 angeschriebenen Kunden hatten sich zurückgemeldet. Zur Spendenübergabe
wurde der gesammelte Betrag dann noch verdoppelt.

Als Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft beantwortete Hans-Peter Fromm gerne die Fragen seines Gastes und stellte die Einrichtung ausführlich vor. Er wusste auch zu berichten, dass die Nachfrage nach einem Platz in der SOS-Dorfgemeinschaft nicht nachlässt. „Im letzten Jahr hatten wir so viele Anfragen wie noch nie“, so Hans-Peter Fromm. Es gebe zwar eine Warteliste, eine Erweiterung der Einrichtung sei aber nicht vorgesehen. Derzeit leben 33 Bewohner in der SOS-Dorfgemeinschaft.

Die Wohngemeinschaften werden als Plattform gesehen, um zu schauen, wo dazu gelernt werden kann, um dann den Schritt zum eigenen Wohnen zu gehen. „Wir wollen so viel Selbstständigkeit wie möglich erreichen“, so Hans-Peter Fromm. Er verwies darauf, dass zur Dorfgemeinschaft noch eine Kindertagesstätte, ein Hort und ein Familienzentrum gehören. Etwa 70 Mitarbeiter sind insgesamt beschäftigt. Inzwischen bildet die SOS-Dorfgemeinschaft
auch zwei Azubis aus und will die Zahl auf drei erhöhen.

Der Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft bedankte sich herzlich für die finanzielle Zuwendung der Pommerschen Volksbank. Das Geld wird in die Arbeit des Familienzentrums mit seinen vielen Aufgabenfeldern fließen.

Elke Rüster

 

Ostsee-Anzeiger | Ausgabe Grimmen

03.02.2016