Offene Arbeit am Familienzentrum soll durch Spendengelder wachsen

Volksbank-Vorstand besuchte die SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenwieden

Hohenwieden. Martin Wangemann, Vorstand der Pommerschen Volksbank, überreichte gestern einen symbolischen Scheck über 400 Euro an den Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenwieden, Hans-Peter Fromm: „Das Geld setzen wir in unserem Familienzentrum in Grimmen ein“, plant Fromm. Dort könne es beim Ausbau der offenen Arbeit gut eingesetzt werden und vor allem jungen Familien zu Gute kommen.

Die Spendengelder wurden im Rahmen einer Firmenkundenbefragung gesammelt. Für jeden eingereichten Antwortbogen legte die Volksbank zwei Euro beiseite, und zur Spendenübergabe wurde der Betrag dann verdoppelt. Im Gebiet der Volksbank Raiffeisenbank in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein waren knapp 2000 Kunden befragt worden. 100 Kunden der Pommerschen Volksbank bescheinigten ihrer Genossenschaftsbank gute Arbeit und die Note 1,8.

Wangemann nutzte den Besuch im SOS-Dorf, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der behinderten erwachsenen Menschen kennenzulernen. Gegenwärtig leben in Hohenwieden 33 Betreute, in den Hohenwiedener Werkstätten arbeiten 74. Den Volksbank-Vorstand beeindruckten vor allem die Verbindung zwischen dem privaten und dem beruflichen Umfeld der Betreuten, die eigene Vermarktung der Produkte und die stetige Nachfrage nach Plätzen im Dorf. Eine Erweiterung der Dorfgemeinschaft sei allerdings gegenwärtig nicht geplant,  sagte Fromm.

aj

 

Ostsee-Zeitung | Ausgabe Grimmen

27.01.2016