Stralsunder holt Preis mit High-Tech-Schönheit

Pommersche Volksbank zeichnete am Donnerstag die Regionalsieger des Wettbewerbes „Jugend creativ“ aus.

Michael Arndt mit den Preisträgern des diesjährigen Regionalwettbewerbes „jugend creativ“.

Foto: Peter Schlag

Stralsund (OZ) - Mona Lisas Lächeln ist nicht mehr vollkommen. Auf einem Teil des Gesichtes blinkt Metall. Was man zusammenfassen könnte: Mona Lisa trifft Terminator.

„High-Tech-Schönheit“ hat der Stralsunder Schüler Justin Figurski seinen Wettbewerbsbeitrag genannt, den der 17-Jährige vom Schulzentrum am Sund beim 42. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volks- und Raiffeisenbanken eingereicht hat. Gestern wurden in der Stralsunder Volksbank die Regionalsieger ausgezeichnet. Das Besondere an Justins Bild, im Vergleich zu den anderen eingereichten Beiträgen: Es ist komplett am Computer entstanden. Das ist nach den Wettbewerbsregeln zulässig — und die „High-Tech-Schönheit“ ist preiswürdig. In der Altersklasse V (Klassenstufen 10 und 11) hat das Computer-Nachwuchstalent den dritten Platz belegt. Am Computer kreativ zu sein, das bildet für Justin Figurski einen Schwerpunkt in der Freizeit. Auch Mona Lisa in der High-Tech-Variante ist sozusagen Heimarbeit. Vom Computer-Faible des 17-Jährigen profitiere auch die Schule, erzählt Lehrerin Claudia Lukas. Am Schulzentrum in Stralsund lernt Justin seit einem Jahr, zuvor war er an einer Schule in Stendal, die stark auf Lernen mit und am Computer setzt. „Durch Justin haben wir neue Facetten kennengelernt“, lobt Claudia Lukas die Kreativität des Elftklässlers.

Mit ihrem Bild „Schöne Zukunft“ belegte Caren Borchardt, ebenfalls vom Schulzentrum am Sund, in dieser Altersklassen den zweiten Platz.

Insgesamt wurden 600 Bilder aus der Region für den Wettbewerb eingereicht. „Vom künstlerischen Talent und von den spannenden Ideen der Teilnehmer sind wir beeindruckt“, so Michael Arndt, Leiter der Privatkundenbank in der Pommerschen Volksbank.

ps

 

Ostsee-Zeitung | Ausgabe Stralsund

01.06.2012