Pommersche Volksbank schließt Strafzinsen nicht aus

Bankvorstand: „Wir sind kein gallisches Dorf“ / Bestandskunden ausgenommen / Keine Schließung von Filialen geplant

Auszug aus der Pressemitteilung

von Benjamin Fischer

Strukturell plant die Pommersche Volksbank, deren Geschäftsgebiet den Landkreis Vorpommern-Rügen umfasst, trotz der zunehmend schwieriger werdenen Rahmenbedingungen für Banken bislang keine radikalen Veränderungen. Einschnitte wie im Westen des Landes, wo die Volks- und Raiffeisenbank Mecklenburg mit Hauptsitz in Wismar demnächst sieben ihrer 38 Filialen schließen will, würden nicht anstehen. Allerdings sind auch bei der Pommerschen Volksbank seit dem Jahr 2007 mehr Filialen geschlossen als eröffnet worden. Aktuell betreibt die Bank insgesamt 22 Anlaufstellen, in denen zusammen 48 000 Kunden betreut werden. Zusätzlich ist ein Bank-Lkw im Einsatz, der jede Woche auf einer festen Tour zwölf verschiedene Orte im Landkreis Vorpommern-Rügen ansteuert.

 

Ostsee-Zeitung | Ausgabe Stralsund

18.03.2017