Fusion der Volksbanken vom Tisch

Die Kreditinstitute in Rostock und Stralsund bleiben selbstständig

Stralsund. Der Zusammenschluss der Pommerschen Volksbank mit der Volks- und Raiffeisenbank Rostock ist vom Tisch. Martin Wangemann, Vorstand der Pommerschen Volksbank: „Die anfangs erhofften Vorteile einer Fusion hätten sich nicht eingestellt. Die Banken sind zu unterschiedlich. Das wurde in den Verhandlungen deutlich.“

Noch im Juni 2016 hatten die Banker aus Rostock und Stralsund darauf gesetzt, dass die Verschmelzung beider Häuser ihre starke Position in der Region festigen und das Dienstleistungsangebot zum Vorteil ihrer Mitglieder und Kunden ausbauen wird. Die Rede war von einer Fusion aus einer Position der Stärke heraus, von einem selbstbestimmten Zusammenschluss auf Augenhöhe.

Entstanden wäre ein echtes Schwergewicht in der Branche mit einer Bilanzsumme von rund 1,3 Milliarden Euro, einem Eigenkapital von 160 Millionen Euro, 13 500 Mitgliedern und rund 80 000 Kunden.

 

Ostsee-Zeitung | Mantelausgabe

03.03.2017